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Die letzten Monate waren geprägt durch eine massive gesellschaftliche Diskussion über die Art und Weise der Nutztierhaltung, z.B. über den Antibiotikaeinsatz in der Geflügelhaltung oder die Novellierung des Tierschutzgesetzes. Weiterhin machen auch Bürgerinitiativen mobil gegen Intensivtierhaltungen und der Lebensmitteleinzelhandel entdeckt den Tierschutz. Die Nachfrage nach Fleisch aus tiergerechter und regionaler Produktion steigt. Seit 25 Jahren ist NEULAND nun Vorreiter in Sachen Tierschutz in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung und hat dadurch Maßstäbe für die tiergerechte Haltung setzen können. Getragen durch die drei gesellschaftspolitisch wichtigen Trägerverbände Deutscher Tierschutzbund, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland und der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft konnten die Vorstellungen einer tiergerechten Haltung auf jetzt rd. 200 landwirtschaftlichen Betrieben umgesetzt werden. Vermarktet werden die Produkte über drei Vermarktungsorganisationen im Süden, Norden und Westen.
Die wichtigsten Kriterien der NEULAND-Haltung sind: Haltung auf Stroh mit Auslauf/Weidehaltung, Verbot von gentechnisch veränderten Futtermitteln und ausschließlich heimische Futtermittel. Es dürfen darüber hinaus keine Maßnahmen am Tier durchgeführt werden (z.B. Schwänze kupieren) und die betäubte Kastration ist vorgeschrieben. Außerdem gibt es Bestands- und Flächenobergrenzen.
so finden Sie die ausführlichen NEULAND-Richtlinien unter der Rubrik „Für Landwirte“.
stehen auch die jeweiligen NEULAND-Geschäftsstellen gerne zur Verfügung:
In der Sendung "Unser Land" vom 26.04.13 berichtete das Bayerische Fernsehen über das neue Tierschutzlabel:
Im folgenden Video (3:46 min) erzählt Landwirt Albrecht Buck, der bereits vor 12 Jahren seine Schweinemast auf NEULAND-Richtlinien umgestellt hat, von seinen Erfahrungen: