Qualitätsfleisch aus tiergerechter und umweltschonender Haltung

Mineralstoffe

Vitamine sind quasi nur die halbe Miete, die unser Körper braucht. Genauso wichtig sind Mineralstoffe und Spurenelemente. Und hier kommt wieder Fleisch ins Spiel: es versorgt uns mit Eisen, Magnesium, Kalium, Zink und Selen.

Eisen: Der Mineralstoff Eisen zählt zu den Spurenelementen und ist für unseren Organismus sehr wichtig. Als Baustein des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin und der roten Blutkörperchen ist Eisen für Sauerstofftransport und –speicherung in unserem Körper unentbehrlich. Da Eisen viele Enzyme unterstützt, mischt es bei zahlreichen Stoffwechselvorgängen mit sowie an Verdauungs-, Heilungs- und anderen Zellprozessen. Eisenmangel kann zur Anämie (Bloutarmut) führen. Wie gut unser Körper Eisen aufnehmen kann, hängt von der Darreichungsform ab. Eisen in tierischen Produkten liegt zweiwertig vor – d.h. es kann gut aufgenommen werden. Bei pflanzlichen Produkten muss der Körper das dreiwertige Eisen erst umwandeln. Die biologische Wertigkeit von tierischem Eisen ist folglich besser. Vegetarier müssen also als mehr eisenreiche Nahrung zu sich nehmen, um ihren Bedarf zu decken. Die Kombination von eisenreicher Nahrung mit Vitamin C erhöht die biologische Wertigkeit – also z.B. einfach ein Glas Orangensaft zum Spinat trinken.

Magnesium: beeinflusst zahlreiche Vorgänge in unserem Körper, z.B. den Energiestoffwechsel, Zusammenspiel von Muskeln und Nerven sowie die Zellregeneration und Knochenbildung, das hormonelle Gleichgewicht und die Herzgesundheit.

Kalium: Ein wichtiger Mineralstoff für die Funktion unserer Zellen. Kalium ist wesentlich an der Energieproduktion und Muskelkontraktion beteiligt, regelt den Blutdruck, außerdem den Wasserhaushalt im Körper sowie das Gleichgewicht von Säuren und Basen. Außerdem brauchen wir es für die Funktionen von Herz- und Kreislauf, Nervenreizen, Muskelkontraktionen, Nieren und Enzymen. Gemeinsam mit Natrium ist Kalium wichtig für die Funktion des Herzmuskels, also einen regelmäßigen Herzschlag. Kalium fungiert hier als Gegenspieler des Natriums, d.h. sie beeinflussen sich gegenseitig: Je mehr Natrium aufgenommen wird, desto mehr Kalium scheidet der Körper aus. Der Natriumgehalt im Fleisch ist gering und das Kalium-zu-Natrium-Verhältnis günstig. Durch übermäßiges Salzen geht diese Wirkung jedoch verloren.

Zink: Das Spurenelement Zink ist an zahlreichen Stoffwechselvorgängen beteiligt, z.B. bei der Zellteilung und –reifung, bei Wachstumsprozessen, der Wundheilung, für die Gesundheit von Haut, Haaren und Nägeln. Außerdem unterstützt Zink unser Immunsystem, da es antioxidativ und entzündungshemmend wirkt.

Selen: stärkt unser Immunsystem und schützt unsere Zellen vor schädlichen Umwelteinflüssen und Giftstoffen. Selen ist ein Antioxidans sorgt für die Neutralisierung der sogenannten freien Radikale, die zahlreiche Krankheiten begünstigen können. Freie Radikale entstehen z.B. durch Stress, Nikotin oder UV-Strahlung.