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Pressemitteilung vom 19.12.08

3sat-Beitrag in der Sendung nano vom 18.12.2008

3sat-Reportage über NEULAND

Freiland-Ferkel

Artgerecht gehaltene NEULAND-Ferkel im Freiland.

"Wer eine echte Alternative sucht; bei NEULAND hätte er sie."

"Artgerechtes Fleisch heißt Haltung auf Stroh, wir binden die Tiere nicht an, wir erlauben den Weidegang im Sommer und machen die Hörner nicht ab", schildert Hermann Müller, der sich dem Verbund "NEULAND" angeschlossen hat. NEULAND fördert Betriebe mit höchstens 110 Rindern oder 650 Schweinen. Nur einheimische und gentechnikfreie Futtermittel sind erlaubt. "Wir haben wesentlich geringere Tierarztkosten - es gibt kaum Krankheiten und nur die normalen Impfungen fallen bei uns an."

Der Landwirt, der seine Tiere kennt, transportiert sie selbst oder ist zumindest beim Transport dabei. Dieser darf nicht länger als vier Stunden dauern. Die normalerweise stressanfälligen Tiere zeigen keine Aufregung, Panik oder gar Todesangst. Sie sind vor allem neugierig: Durch die Freilufthaltung sind sie vielen äußeren Einflüssen ausgesetzt und nicht so schreckhaft.

Zur Schlachtung werden die Tiere vereinzelt und müssen nicht den Tod ihrer Artgenossen miterleben. Die Elektrozange betäubt sie, so dass das Tier nichts wahrnimmt. "Bei der artgerechten Schlachtung ist die Betäubung wichtig", sagt Metzgermeister Erwin Heß, "denn sie macht bis zu 30 Prozent der Fleischqualität aus." Das Fleisch kostet pro Kilo bis zu zwei Euro mehr.


(Zeichenanzahl inkl. Leerzeichen: 1358)

Kontakt

Matthias Minister
NEULAND-Fleisch Süd

Malvine-Schiesser-Weg 1
78315 Radolfzell
Telefon: 0 77 32 / 82 13 45
Fax: 0 77 32 / 82 13 55

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