Qualitätsfleisch aus tiergerechter und umweltschonender Haltung

Vorteile von Rindfleisch aus Weidehaltung

Rinder haben keinen guten Ruf in der aktuellen Klimadiskussion – klar, geben sie doch riesige Mengen Methan in die Atmosphäre ab. Doch nicht die das Rindvieh hat Schuld – sondern das landwirtschaftliche System, das dahinter steckt. In der konventionellen Haltung werden die Kühe vom Weideland verdrängt und anstelle von Gras mit viel eiweißreichem Kraftfutter wie Mais, Soja und Getreide gefüttert. Das können Wiederkäuer schlecht verdauen. Mit genannten Getreidesorten könnte man hingegen gut Brot backen. Das Ganze ist umso absurder, da mittlerweile 1/3 der weltweiten Getreideernte an Nutzvieh verfüttert wird! Hinzu kommt, dass durch die intensive Düngung von Monokulturen Lachgas freigesetzt wird, welches das Weltklima mindestens genauso stark wie Methan bedroht. Laut Klimaforschern ist Methan 25 Mal klimaschädlicher als Kohlendioxid, Lachgas jedoch 296 Mal so schlimm.

Und jetzt kommt NEULAND ins Spiel, denn bei uns ist die Weidehaltung von Rindern (und Schafen) Pflicht! Weidehaltung ist nicht nur besonders tiergerecht, sondern auch besonders klimafreundlich. Durch die nachhaltige Beweidung von Grünlandflächen wird Kohlenstoff in Form von Humus im Boden gespeichert. Das wirkt sich positiv auf die Bodenfruchtbarkeit und unser Klima aus: Pro Tonne zusätzlichem Humus wird die Atmosphäre um mehr als 1,8 Tonnen CO2 entlastet. Ganz nebenbei pflegen grasende Wiederkäuer die Landschaft und halten diese intakt. Und, nicht zu vergessen: Kühe können als einzige Lebewesen Grünland in Fleisch und Milch umwandeln!