Qualitätsfleisch aus tiergerechter und umweltschonender Haltung

10.02.2020
Was sagen Fleisch-Siegel wirklich aus?

„Siegel-Check Fleisch“ von Greenpeace

„Siegel-Check Fleisch“ heißt die neueste Publikation von Greenpeace. In der 12-seitigen Broschüre werden sämtliche Fleisch-Siegel unter die Lupe genommen. Siegel, die in deutschen Fleischereien und Supermärkten auf Fleischprodukten prangen. Was sagen die Fleisch-Siegel wirklich aus, wenn`s um Haltung und Auslauf, Futter, Tiergesundheit und Transport zum Schlachthof geht? In dem Überblick für Hähnchen, Rind und Schwein sind die Haltungskriterien, die sich hinter Bioland, Demeter, Naturland, dem Deutschen Tierschutzlabel und natürlich auch NEULAND verbergen, aufgelistet. Dabei punktet NEULAND mit Bestandsobergrenzen und dem Verbot von Spaltenböden.

Auch die freiwillige, vierstufige Haltungskennzeichnung einiger Supermarkt-Ketten wird detailliert aufgeschlüsselt. Schnell wird klar: Wenn wir Fleisch auf dem Kühlregal mit Labeln wie z.B. „Haltungsform 1“ oder auch der „Initiative Tierwohl“ in Händen halten, ging`s dem Schlachttier vorher höchstwahrscheinlich nicht gut. Kein Wunder, denn hier liegen die Ansprüche nur geringfügig oberhalb des gesetzlichen Mindeststandards. Es ist z.B. erlaubt, Ringelschwänze oder Schnäbel zu kupieren sowie Gen-Futter einzusetzen. Auch Auslauf ist hier kein Muss und Angaben zur Transportdauer fehlen. Auch das weitverbreitete konventionelle Siegel „DLG“ orientiert sich nur an den gesetzlichen Mindeststandards.


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