Qualitätsfleisch aus tiergerechter und umweltschonender Haltung

Melvin Jensons „Meathouse“

Melvin Jenson bietet seinen Kunden NEULAND-Qualitätsfleisch – gerne auch aus dem Dry Ager.

Junger Fleischermeister erfüllt sich seinen Traum

Er kann es selbst noch nicht so ganz fassen, aber er hat es geschafft: Sein eigener Laden! Mit gerade mal 30 Lenzen hat sich Melvin Jenson seinen Traum erfüllt. Der Traum heißt „Meathouse – der Regionalfleischer“. Beste Lage im brandenburgischen Leegebruch. Ein paar Stufen führen hinauf in Jensons Fleischerfachgeschäft. Im großzügigen Verkaufsraum dominieren angenehm gedeckte Farben. Die L-förmige Bedientheke in Melvin Jensons „Meathouse“ präsentiert den Kunden die breite Vielfalt an fleischlichen Köstlichkeiten. Weiterer Blickfang: Ein Dry-Ager. Zufrieden schaut sich der Fleischermeister um. Die schlaflosen Nächte sind vorbei, die Eröffnung Anfang November 2019 war ein voller Erfolg. Seitdem geben sich die Kunden die Klinke in die Hand. Jenson ist erleichtert, die Monate vor der Eröffnung zehrten arg an seinen Nerven. Klappt alles mit dem Umbau, mit der Finanzierung, dem Personal? „Ehrlich gesagt hätte ich nicht gedacht, dass es so gut laufen wird“, sagt er lachend. Seine Kunden kommen aus Leegebruch und Umgebung, aus Wandlitz, Oranienburg und Hennigsdorf. Vor der Eröffnung hat nicht nur Jenson u.a. über facebook ordentlich die Werbetrommel gerührt. Auch Freunde und Bekannte sowie andere Einzelhändler aus Leegebruch haben ihn unterstützt. Auf dem Land funktioniere der Buschfunk nun mal ganz gut. Und klar, die Fleischerei, die vorher dort war, sei auch schon richtig gut gelaufen, räumt Jenson ein. „Da hab ich früher selbst eingekauft.“ Und insgeheim habe er sich immer gewünscht, die Fleischerei mal zu übernehmen, verrät er schmunzelnd. Schließlich kommt er aus Leegebruch – und eine gute Fleischerei braucht jeder Ort, davon ist er überzeugt. Allerdings wollte es der Familienvater ein bisschen anders machen. Seine Devise: Klasse statt Masse. Neu und modern. Und definitiv ohne Kacheln an den Wänden!

„Gutes Fleisch fängt bei der Tierhaltung an.“

In „seinem Laden“ hat er seinen Gedanken und seiner Kreativität freien Lauf gelassen. Das liebt er auch an seinem Beruf – die Kreativität und die Vielfalt, die das Handwerk mit sich bringt. 42 Wurstsorten zeugen davon. Kreiert werden die Leckereien, die bei Jenson über den Verkaufstresen gehen, in der Produktion der Fleischerei Bauermeister. Dort hat er einst seine Ausbildung gemacht, und NEULAND kennengelernt. „Die Qualität von NEULAND hat mich einfach überzeugt“, sagt er. Für ihn war klar, dass auch für das Angebot in seiner Fleischerei nur NEULAND-Fleisch in Wurstpelle und Theke landet. Bevor er den Schritt in die Selbstständigkeit wagte, hat sich Jenson umfassend mit Haltungsformen beschäftigt. Er ist auf Bauernhöfe gefahren und hat sich „vor Ort schlau gemacht“, wie er sagt. Für ihn seien die NEULAND-Kriterien vor allem in punkto Tierwohl und Transparenz am schlüssigsten gewesen. „Gutes Fleisch fängt bei der Tierhaltung an. Wenn’s den Tieren gut geht, liefern sie eben auch gutes Fleisch.“ Logo. Jenson weiß, wovon er spricht. Auch im Bio-Bereich hat er seine Erfahrungen gesammelt, hat er doch in der Bio-Manufaktur Havelland seinen Meister gemacht und anschließend als Abteilungsleiter gearbeitet.

Fleischerhandwerk steckt voller Vielfalt und Kreativität

Dann manifestierte sich in ihm das Ziel der Selbstständigkeit. Er wollte „sein eigenes Ding machen.“ Und da steht er nun, in seinem eigenen Fleischerfachgeschäft. Aus dem positiven Feedback der Kunden schöpft er seine tägliche Motivation: „Die finden die Ware einfach klasse und kommen wegen der Qualität.“ Apropos Qualität: Eine kompetente Mitarbeiterin hat er übrigens auch schnell gefunden. Ein Schild im Schaufenster mit „Unterstützung gesucht“ hat ihm Julia Feller beschert. „So einfach geht das“, Jenson grinst. Jetzt fehlt nur noch ein Koch, der sich um den Mittagstisch kümmert. Jeden Tag soll es ein Hauptgericht und einen Eintopf geben. Ach ja, den Party-Service stemmt Jenson auch noch ganz nebenbei. Unterstützung müsste also schon bald her. Und auch über einen Azubi denkt Jenson ernsthaft nach. Was liebt Jenson an seinem Beruf? Die Vielfalt und die Kreativität, sagt er. Was man alles aus Fleisch machen kann, fasziniert ihn. Immer noch und immer wieder. Dabei ist er eher durch Zufall in die Branche gerutscht. „Zur Berufsfeuerwehr wollte ich damals eigentlich“, erzählt er lachend. Dafür war eine handwerkliche Ausbildung die Voraussetzung. Über Mund-zu-Mund-Propaganda sei er dann als Lehrling in der Fleischerei Bauermeister gelandet. An seinen künftigen Traumberuf habe er damals „nicht im Traum gedacht“. Jenson lächelt verschmitzt. „Tja, die Feuerwehr wurde dann vom Fleisch verdrängt.“ Für ihn war das die richtige Entscheidung. Für die Kunden des Meathouse übrigens auch.

Fleischermeister Melvin Jenson und Mitarbeiterin Julia Feller sorgen für guten Geschmack im „Meathouse“ in Leegebruch.

Meathouse – der Regionalfleischer
Eichenallee 9
16767 Leegebruch, Brandenburg
Tel: 03304 – 246 84 03
Montag Ruhetag
Dienstag-Freitag: 8-18 Uhr
Samstag: 8-14 Uhr
www.meathouse.de