Qualitätsfleisch aus tiergerechter und umweltschonender Haltung

Vitamine

Vitamine lassen sich in zwei große Gruppen unterteilen: die fettlöslichen und die wasserlöslichen. Die Vitamine A, D, E und K sind fettlöslich, können also nur in Kombination mit Öl oder tierischem Fett aufgenommen werden. Fettlösliche Vitamine können im Körper gespeichert werden.
Vitamin B1, B2, B6, B12, C, Niacin, Folsäure und Biotin hingegen sind wasserlöslich. Sie können nicht lange im Körper gespeichert werden – mit einer Ausnahme: Vitamin B12 bildet in der Leber ein Langzeit-Depot. Alle anderen wasserlöslichen Vitamine werden über die Verdauung ausgeschieden, müssen dem Körper also regelmäßig über die Nahrung zugeführt werden. Fleisch zählt zu den wichtigsten Lieferanten der Vitamin-B-Gruppe. Aber egal, ob A, B oder C – Vitamine sind oft hitzeempfindlich! Eine schonende Zubereitung sorgt dafür, dass sie erhalten bleiben.

Einige Vitamingehalte von Fleisch:

  Vitamin

A

Vitamin

B1

Vitamin

B6

Vitamin

B12

Niacin Folsäure Vitamin

D

µg mg mg mg µg µg µg
empfohlener Tagesbedarf für Erwachsene* 0.5-1.5 mg 1,3-1,8 1,6-2,1 3 µg 15 mg 300 10-20
 

Rindfleisch

·       Filet 0,10 0,60 2,0 4,6
·       Keule 10 0,09 0,37 2,2 4,5
·       Leber 6 mg 0,30 0,71 13,6 220 1,7
Schweinefleisch
·       Filet 0,10 6,5
·       Keule 0,80 0,39 1,0 4,3
·       Leber 3,5 mg 0,31 0,59 39,0 15,7 137,5
Kalbfleisch
·       Filet 0,15 6,5
·       Keule 0,15 0,4 1,2 6,6
·       Leber 4 mg 0,25 0,9 60 16,5 240 0.3

*von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE). Die Angaben von verschiedenen Institutionen variieren teilweise stark und unterliegen aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse Schwankungen.

Vitamin B1 (Fleisch, Leber, Getreide, Hülsenfrüchte, Kartoffeln): wichtig für den Kohlenhydratabbau im Organismus, für Herz und Darm sowie ein funktionierendes Nervensystem.

Vitamin B2 (u.a. Milch, Fleisch, Leber, Fisch, Gemüse, Obst, Vollkornprodukte): erfüllt Aufgaben im Eiweiß- und Energiestoffwechsel.

Vitamin B6 (u.a. Innereien, Fisch, Vollkornprodukte, Gemüse, Obst, Nüsse, Hülsenfrüchte): regelt den Eiweißstoffwechsel, koordiniert Enzyme, stärkt Nerven- und Immunsystem und trägt zur Bildung roter Blutkörperchen bei. Schwangere, Stillende und (Kraft)Sportler haben einen erhöhten Bedarf an Vitamin B6.

Vitamin B12 (u.a. Fleisch, Fisch, Eier, Milchprodukte, Sauerkraut): ist für die Blutbildung und Wachstumsvorgänge wichtig. Vitamin B12 wird fast ausschließlich über tierische Lebensmittel und hauptsächlich über Fleisch aufgenommen.

Niacin (u.a. Hefe, Innereien, Geflügelfleisch, Seefisch, Vollkornprodukte): ist für den Prozess der Energiegewinnung notwendig und kurbelt unseren Stoffwechsel an.

Vitamin A (u.a. Leber, Eier, Spinat): beeinflusst das körperliche Wachstum und steuert den Sehvorgang.

Vitamin D (u.a. fettreiche Fischarten, Eier) : den größten Bedarf stellt der Körper selbst her, er bildet das Vitamin mithilfe von Sonnenlicht in der Haut. Vitamin D begünstigt das Knochen- und Zahnwachstum.

Vitamin E (u.a. pflanzliche Öle, Nüsse und Saaten): zählt zu den Antioxidantien und trägt daher wesentlich zur Stärkung des Immunsystems bei.