am 12.2.26 haben auf Einladung des NEULAND-Vereins der Niedersächsische Ministerpräsident Olaf Lies und die Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte den NEULAND-Betrieb von Georg und Gerrit Asbrock in Melle besucht, um die Sinnhaftigkeit des Bundesprogrammes aufzuzeigen und die Folgen des vorzeigen Aus zu benennen.
Ministerpräsident Olaf Lies und Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte haben ihre Unterstützung für eine Weiterführung des Bundesprogrammes zugesagt. Zwischenzeitlich hat der NEULAND-Verein auch Bundesfinanzminister Lars Klingbeil gebeten, zusätzliche Mittel aus dem Kernhaushalt für 2027 für die Weiterführung des Bundesprogrammes zur Verfügung zu stellen. Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen hat der NEULAND-Verein die zuständigen Berichterstatter der SPD Jens Behrens und Christoph Frauenpreiß von der CDU/CSU Fraktion eingeladen, sich am 29.6.26 vor Ort auf dem Betrieb Asbrock zu informieren.
„Wir freuen uns, dass wir bei den beiden Bundestagsberichterstattern Verständnis für unsere Forderung nach Weiterführung des Bundesprogrammes Umbau der Tierhaltung gefunden haben. Wichtig ist für uns das Signal an die landwirtschaftlichen Tierhalter, dass Politik verlässlich sein muss, um dauerhafte Perspektiven für die jungen Bauern und Bäuerinnen zu finden. Darum sollte Bundeslandwirtschaftsminister Rainer das Bundesprogramm in verbesserter Form weiterführen,“ so der Vorstandssprecher vom NEULAND-Verein, Jochen Dettmer.
„Das unabgesprochene Ende des Bundesprogramms zum Umbau der Tierhaltung (BUT) habe ich von Anfang an kritisiert. Wir wollen und brauchen diesen Umbau, und die Landwirte brauchen Planungssicherheit. Neben der Finanzierung an sich ist auch entscheidend, dass die Förderung zum Umbau der Schweinehaltung weiterhin über das BUT läuft. Denn bundesweit sollten alle Schweinehalter die gleiche Chance auf eine Förderung erhalten und dafür die gleichen Kriterien erfüllen. Über die GAK würde die Ausgestaltung und die Gegenfinanzierung bei den einzelnen Ländern liegen, was erfahrungsgemäß bei der Finanzierbarkeit und der Ausgestaltung zu erheblichen Ungleichheiten führen wird,“ so der Bundestagsabgeordnete Jens Behrens.
Der Bundestagsabgeordnete Christoph Frauenpreiß weiter: “Landwirtschaft in Deutschland heißt Ernährungssouveränität. Wenn wir Tierhaltung zukunftsfest machen wollen, brauchen wir einen klaren Dreiklang: verlässliche Finanzierung, echte Vereinfachung beim Stallumbau und Neubau – und eine transparente Kennzeichnung, die Vertrauen schafft. Nur so sichern wir Tierwohl, starke Betriebe und eine unabhängige Versorgung.“
Nachfragen gerne bei Jochen Dettmer: 0172/8126337








