„Artgerechte Tierhaltung – auf die Bewegung kommt es an?“

Zeit: 30.09.2016, 10-17 Uhr
Ort: Emmaus-Kirche, Lausitzer Platz 8A, 10997 Berlin-Kreuzberg

Das „Wir haben es satt!“-Bündnis, wie auch viele Konsument*innen und Wissenschaftler*innen, fordern Veränderungen in der Tierhaltung. Dies ist mittlerweile gesellschaftlicher Konsens und findet im Gutachten des wissenschaftlichen Beirats zur „gesellschaftlichen Akzeptanz der Nutztierhaltung“ seinen Niederschlag. Die breite gesellschaftliche Bewegung gegen die industrielle Tierhaltung ist sehr vielfältig und spiegelt sich in der Volksinitiative gegen Massentierhaltung, in den unterschiedlichen Kennzeichnungsinitiativen, den juristischen Auseinandersetzungen einzelner Bürger Initiativen mit der Genehmigung von Ställen bis zu Aktionen von Tierrechtsorganisationen wieder. Es gibt derzeitig viele Ansätze die Tierhaltung anders zu gestalten; ein Austausch und eine Abstimmung der Akteure*innen sind somit von hoher Bedeutung. Die Fragen, wie dieser Umbau in der Tierhaltung angepackt werden kann und wie wir uns besser verzahnen, sollen beim Fachtag am 30. September 2016 von 10 bis 17 Uhr in der Emmaus-Kirche in Berlin diskutiert werden. Hierzu möchten wir die Trägerorganisationen des „Agrarbündnisses“, der Kampagne „Meine Landwirtschaft“ und des „Wir haben es satt!“-Bündnisses sowie die Bürgerinitiativen des Bündnisse „Bauernhöfe statt Agrarfabriken“ sehr herzlich einladen.

Beim Fachtag stellen Expert*innen aus Unternehmen, der Zivilgesellschaft und landwirtschaftlicher Praxis ihre Erkenntnisse, Positionen und Ideen vor. Foren mit anschließenden Diskussionen zu den Themenbereichen Märkte, Kennzeichnungen, juristische Instrumente und der Förderpolitik geben wichtigen Input und bieten Raum für eine breite Diskussion von schon bestehenden Projekten und neuen Ansätzen.
Der Fachtag soll Möglichkeiten zum Austausch und gegenseitigen Lernen aus bereits gesammelten Erfahrungen bieten. Ansatzpunkte für einen Umbau hin zu einer zukunftsfähigen Tierhaltung sollen diskutiert werden. Dabei spielen wirtschaftliche Kriterien für ein gutes Leben der Bäuerinnen und Bauern genauso eine Rolle wie das Tierwohl und ethische Vorstellungen. Ziel der Veranstaltung ist also zu konkretisieren, wie wir den Umbau der Tierhaltung gestalten wollen und welche Schritte dafür gemacht werden müssen.
Moderation: Jürgen Maier, Forum Umwelt & Entwicklung

Die Einladung einschließlich ausführlichem Programm stehen hier (277 kb) zum Download bereit.

Das gesamte Programm des 2. Wir haben es satt-Kongress vom 30. September bis 3. Oktober 2016 steht hier (2,2 Mb) zum Download bereit.

Das Programm und weitere Infos zum Stadt Land Food Festival finden Sie hier.

Besonderes Programmhighlight

Am 1. Oktober um 11 Uhr, Schaumetzgerei, Werkstatt Wurst, Eisenbahnstr. 42-43, 10997 Berlin: NEULAND-Metzgermeister Jens-Uwe Bünger

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