Der
NEULAND e.V. begrüßt die Durchführung des 1. Tages des deutschen Sojas durch den
Bundesverband der Regionalbewegung vom 5. - 6.8.2010 in Dasing. Durch diese
Veranstaltung wurde deutlich in welcher Abhängigkeit sich die deutsche
Nutztierhaltung vom importierten Eiweißfuttermittel befindet. Immerhin wurden
2008 noch 72 % der Eiweißfuttermittel, im wesentlichen Soja, importiert. Der NEULAND e.V. kritisiert diese hohe Importrate,
weil:
Der NEULAND e.V. begrüßt die Entwicklung einer heimischen Futtermittelproduktion. Das NEULAND-Qualitätsfleischprogramm beweist schon seit 20 Jahren, dass eine Eiweißversorgung in der Tierhaltung durch heimische Futtermittel möglich ist, wie Matthias Minister vom NEULAND Vertrieb Süd darstellte.
Der NEULAND e.V. fordert eine verstärkte Forschung und Sortenentwicklung von eiweißhaltigen Futtermitteln wie Ackerbohnen, Erbsen, Lupinen und Soja. Lange Zeit galt der Sojaanbau in Deutschland für nicht durchführbar. Die Erfahrungen in Bayern und Baden-Württemberg beweisen das Gegenteil. Heimische Ackerfuttermittel leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zum Erhalt der Biodiversität und sind deshalb besonders unterstützungswürdig.
In der Neuausrichtung der EU-Agrarpolitik nach 2013 muss sich darum auch eine Eiweißfuttermittelstrategie aus regionalem Anbau wiederfinden. Der NEULAND e.V. hat sich aktiv an der Erarbeitung eines Positionspapiers der Plattformverbände zur Agrarreform 2013 beteiligt, bei dem der Anbau von heimischen Futtermitteln eine wichtige Rolle spielt, durch: